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Ohne Ehrenamt geht es nicht

Schrobenhausen (kx) Am Jahresbeginn wird abgerechnet, auch beim BRK Schrobenhausen. Und jetzt steht es fest: Insgesamt fast 9000 Dienststunden haben die ehrenamtlichen Rotkreuzhelfer im abgelaufenen Jahr für andere Menschen geleistet.

Obwohl das BRK auch im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen zahlreiche hauptamtliche Mitarbeiter einsetzt, stünde der Kreisverband ohne Ehrenamtliche auf dem Schlauch. Sie brachten in diesem Jahr wieder 9000 Stunden ein, die Ausbildungszeit nicht mitgerechnet - Foto: gsk

Allein im Rettungs- und Sanitätsdienst haben Ehrenamtlichen fast 7000 ehrenamtliche Stunden eingebracht. Dazu kamen noch Dienste wie die Betreuung von Blutspendeterminen, Sozialverlosung und die Ausbildungsstunden.

Genau waren es 6941 ehrenamtliche Dienststunden, die die Bereitschaftsleiter Christian Mayer und Stefan Zahn im Bereich Rettungs- und Sanitätsdienst aufnotiert haben. Davon entfallen gut 3800 Stunden auf Rettungsdienst und Krankentransport. „Die Ehrenamtlichen sind hochkarätige Fachkräfte und unerlässlich für das Funktionieren unseres Rettungsdienstes, ohne sie geht es nicht“, erklärt der Schrobenhausener BRK-Wachleiter Werner Helmrich.

Damit der Notarzt im Raum Schrobenhausen mobil ist und schnell zu den Einsatzorten kommt, ist zusätzlich rund um die Uhr eine Besetzung eines Notarztfahrers nötig. Die so genannten NEF-Fahrer werden von den Krankenkassen ebenso nur zum Teil als hauptamtliche Besetzung finanziert. „Auch hier brauchen wir dringend Ehrenamtliche, um den Dienst überhaupt aufrecht erhalten zu können“, betont Bereitschaftsleiter Christian Mayer. Mehr als 2500 Stunden schlugen hier im abgelaufenen Jahr ehrenamtlich zu Buche. Ein weiterer elementarer Bestandteil der Rotkreuzarbeit sind Sanitätsdienste. In rund 20 Sanitätsdiensten stand die Schrobenhausener BRK-Bereitschaft unter anderem bei Veranstaltungen zur Seite. „Die größte Aktion war dabei auch heuer wieder das Schrannenfest des Verkehrsvereins, bei dem wir allein über 250 ehrenamtliche Stunden für die Sicherheit der Besucher geleistet haben“, berichtet Bereitschaftsleiter Mayer. Auch die Aktivsten im Jahr 2011 hat er ausgerechnet: Daniela Rieblinger war Spitzenreiterin mit knapp 800 ehrenamtlichen Stunden, gefolgt von Stefan Zahn mit 617 und Steffi Maier mit 559 Stunden Ehrenamt.

Nicht einmal eingerechnet in diese Bilanz sind die vielen Ausbildungsstunden, die die Bereitschaftsmitglieder investieren, um auf dem aktuellen Wissens- und Übungsstand zu bleiben. Weitere über 1000 ehrenamtliche Stunden leisten laut BRK-Kreisvize Günther Schalk alljährlich die Blutspendedamen der Bereitschaft Schrobenhausen allein im südlichen Landkreis.

Die soziale Weihnachtsverlosung schlägt mit weiteren rund 500 Ehrenamtsstunden zu Buche. Dazu kommen Dienste wie psychosoziale Krebsnachsorge und Seniorengymnastik.

Was viele nicht wissen: „Leistungen von Ehrenamtlichen kalkulieren die Krankenkassen bereits fest mit ein, das heißt, wenn wir nicht genügend freiwillige Helfer finden, können wir Rettungsdienst, Krankentransporte, Sanitätsdienste und viele andere Leistungen überhaupt nicht mehr in dem Umfang anbieten, wie wir das jetzt tun“, erklärt Schalk. Aus diesem Grund hoffe er, dass sich nach dem Wegfall von Zivis heuer auch wieder einmal neue Menschen finden, die bereit sind, „Zeit im Zeichen des Roten Kreuzes für ihre Mitmenschen zu geben.“