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Rotes Kreuz richtet „Helfer vor Ort“ im südlichen Landkreis ein

Foto: kx

Schrobenhausen (kx) Der Rotkreuzkreisverband Neuburg-Schrobenhausen (BRK) baut seinen Service für die Bevölkerung im südlichen Landkreis weiter aus: Ab November richtet das BRK am Standort Schrobenhausen einen so genannten „Helfer vor Ort“ ein. Er soll den Rettungsdienst in Notfällen unterstützen. Jetzt hat das Rote Kreuz das neue Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt.

„Helfer vor Ort“ – kurz „HvO“ – steht in großen Lettern auf dem neuen rot-weißen Fahrzeug. Es ist ausgestattet mit Blaulicht, Funk und einer Notfallausrüstung. Alarmiert wird der HvO von der Rettungsleitstelle Ingolstadt. In den nächsten Tagen  wird das Rote Kreuz das Fahrzeug ausstatten. Eine erste Mannschaft hat sich bereits zusammengefunden. Sie arbeitet rein ehrenamtlich. „Das ist eine gute Ergänzung für den Rettungsdienst“, ist sich der Schrobenhausener Wachleiter Werner Helmrich sicher. Was macht ein Helfer vor Ort? „Er leistet am Einsatzort qualifizierte erste Hilfe, bis der Rettungswagen eintrifft, erkundet die Lage, gibt eine qualifizierte erste Meldung an die Rettungsleitstelle und weist Rettungsmittel ein“, erklären BRK-Kreisgeschäftsführer Robert Augustin und der Leiter Rettungsdienst, Peter Erdle.  Die HvO sind speziell für diesen Dienst ausgebildete BRK-Sanitäter, die sich ehrenamtlich in Nacht- und Wochenendschichten neben ihrem Hauptberuf für ihre Mitbürger engagieren. „Wir verbessern damit weiter die Notfallversorgung der Bevölkerung im südlichen Landkreis“, betont BRK-Kreisvize Günther Schalk.  Nach den staatlichen Kürzungen im Rettungsdienst in den vergangenen Jahren muss der Rettungswagen aus Neuburg, Pfaffenhofen, Aichach oder Reichertshofen angefordert werden, wenn der Schrobenhausener Retter bereits bei einem Einsatz unterwegs ist. In einem solchen Fall alarmiert die Leitstelle künftig den HvO des Roten Kreuzes. Der Service ist jeweils nachts von 20 bis 6 Uhr und an den Wochenenden in Bereitschfat. Der Dienst habende Sanitäter hat das Einsatzfahrzeug jeweils direkt vor seiner Haustüre stehen. Er kann binnen weniger Minuten ausrücken und den Notfall so vor dem Rettungswagen erreichen. „Damit können wir im Ernstfall wichtige Minuten Vorsprung gewinnen“, erklärt Wachleiter Helmrich.

Ab November stellt das Rote Kreuz im südlichen Landkreis zusätzlich einen „Helfer vor Ort“. Das Fahrzeug ist jetzt bereits eingetroffen. Die BRK-Mannschaft mit (von links) Wachleiter Werner Helmrich, Kreisgeschäftsführer Robert Augustin, BRK-Kreisvize Günther Schalk und Rettungsdienstleiter Peter Erdle kümmern sich um die Ausrüstung.